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Pantoprazol elac 20 mg Tabletten bei Sodbrennen, 14 St. Tabletten

von mibe
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  • Übersicht
  • Details
  • Inhalt
    • Wirkstoff: Pantoprazol
    • zur Behandlung von Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden
    • Tabletten zum Einnehmen
    • apothekenpflichtiges Arzneimittel
    • Hersteller: MIBE GmbH Arzneimittel, Deutschland (Originalprodukt aus Deutschland)
    • PZN: 10021871





    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • PZN: 10021871

    Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

    Pantoprazol 20 mg elac magensaftresistente Tabletten. Anwendungsgebiete: Zur kurzzeitigen Behandlung von Reflux-Symptomen (z.B. Sodbrennen, saures Aufstoßen) bei Erwachsenen. Warnhinweis: Enthält Maltitol.

    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.


    GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

    Pantoprazol elac 20 mg magensaftresistente Tabletten, zur Reduktion der Säuremenge im Magen, zur Anwendung bei Erwachsenen
    Wirkstoff: Pantoprazol

    Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.

    Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.Wenn Sie sich nach 2 Wochen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.Sie sollten Pantoprazol elac 20 mg ohne ärztlichen Rat nicht länger als 4 Wochen einnehmen.

    Was in dieser Packungsbeilage steht:
    WAS IST PANTOPRAZOL ELAC 20 MG UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON PANTOPRAZOL ELAC 20 MG BEACHTEN?WIE IST PANTOPRAZOL ELAC 20 MG EINZUNEHMEN?WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?WIE IST PANTOPRAZOL ELAC 20 MG AUFZUBEWAHREN?INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN.

    1. WAS IST PANTOPRAZOL ELAC 20 MG UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

    Pantoprazol elac 20 mg enthält den Wirkstoff Pantoprazol, der eine Art Pumpe, welche die Magensäure herstellt, blockiert. Das hat zur Folge, dass die Säuremenge im Magen reduziert wird.

    Pantoprazol elac 20 mg wird angewendet zur kurzzeitigen Behandlung von Reflux-Symptomen (z.B. Sodbrennen, saures Aufstoßen) bei Erwachsenen. Reflux ist der Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre, die sich schmerzhaft entzünden kann. Dies kann Symptome verursachen wie ein schmerzhaftes, zur Kehle aufsteigendes Brennen im Brustbereich (Sodbrennen) sowie einen sauren Geschmack im Mund (Säurerückfluss).

    Bereits nach einem Behandlungstag mit Pantoprazol elac 20 mg können Ihre Symptome von Rückfluss und Sodbrennen gelindert werden, dieses Arzneimittel muss aber keine sofortige Erleichterung bringen. Zur Linderung der Symptome kann es nötig sein, die Tabletten an 2 - 3 aufeinanderfolgenden Tagen einzunehmen.

    Wenn Sie sich nach 2 Wochen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

    2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON PANTOPRAZOL ELAC 20 MG BEACHTEN?

    Pantoprazol elac 20 mg darf nicht eingenommen werden,
    wenn Sie allergisch gegen Pantoprazol, Soja, Erdnuss oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sindwenn Sie HIV-Proteasehemmer wie Atazanavir (zur Behandlung einer HIV-Infektion) einnehmen. Siehe Einnahme von Pantoprazol elac 20 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln.

    Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:

    Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Pantoprazol elac 20 mg einnehmen, wenn:
    Sie sich einer Behandlung von Sodbrennen oder Verdauungsstörungen für 4 Wochen oder länger unterziehen musstenSie älter als 55 Jahre sind und täglich Verdauungsstörungen mit nicht-verschreibungspflichtigen Arzneimitteln behandelnSie älter als 55 Jahre sind und unter neuen oder kürzlich veränderten Reflux-Symptomen leidenSie in der Vergangenheit ein Magengeschwür oder eine Magenoperation hattenSie unter Leberproblemen oder Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut oder der Augen) leidenSie wegen starker Beschwerden oder ernsthafter Krankheitszustände regelmäßig Ihren Arzt aufsuchengeplant ist, dass bei Ihnen eine Endoskopie oder ein Atemtest, genannt 13C-Harnstoff-Atemtest, durchgeführt wirdSie jemals infolge einer Behandlung mit einem mit Pantoprazol elac 20 mg vergleichbaren Arzneimittel, das ebenfalls die Magensäure reduziert, Hautreaktionen festgestellt habenbei Ihnen ein bestimmter Bluttest (Chromogranin A) geplant ist.

    Bitten Sie Ihren Arzt um spezifische Beratung, wenn Sie gleichzeitig mit Pantoprazol HIV-Proteasehemmer wie Atazanavir (zur Behandlung einer HIV-Infektion) einnehmen.

    Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht länger als 4 Wochen ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn die Refluxsymptome (z.B. Sodbrennen oder saures Aufstoßen) nach 2 Wochen nicht abgeklungen sind. Ihr Arzt wird entscheiden, ob eine Langzeitbehandlung mit diesem Arzneimittel erforderlich ist.

    Die Langzeitanwendung von Pantoprazol elac 20 mg birgt zusätzliche Risiken, wie:
    Verminderte Aufnahme von Vitamin B12 und Vit-amin-B12-Mangel, wenn Ihr Vitamin-B12-Wert bereits niedrig ist. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken, die auf einen niedrigen Vitamin-B12-Wert hinweisen könnten:extreme Müdigkeit oder Antriebslosigkeit o Kribbelnwunde oder rote Zunge, MundgeschwüreMuskelschwächegestörtes SehvermögenProbleme mit dem Gedächtnis, Verwirrtheit, Depression.Hüft-, Handgelenks- oder Wirbelsäulenbrüche, vor allem, wenn Sie bereits Osteoporose (verminderte Knochendichte) haben oder wenn Ihr Arzt Ihnen gesagt hat, dass Sie ein Risiko für Osteoporose haben (z.B. wenn Sie Kortikosteroide einnehmen).

    Sinkende Magnesiumwerte im Blut (mögliche Symptome):
    Müdigkeit [Fatigue], Muskelzuckungen, Desorientiertheit, Krämpfe, Schwindel, Herzrasen).

    Niedrige Magnesiumwerte können auch zu einer Verringerung der Kalium- oder Calciumkonzentration im Blut führen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie dieses Arzneimittel länger als 4 Wochen eingenommen haben. Ihr Arzt legt dann fest, ob Ihre Magnesiumwerte regelmäßig durch Blutuntersuchungen überwacht werden.

    Informieren Sie sofort Ihren Arzt, vor oder nach dem Einnehmen dieses Arzneimittels, wenn Sie eines der folgenden Symptome bei sich bemerken, welches ein Hinweis auf eine andere, ernsthaftere Erkrankung sein könnte:
    unbeabsichtigter Gewichtsverlust (nicht auf eine Diät oder ein Trainingsprogramm zurückzuführen)Erbrechen, insbesondere bei wiederholtem ErbrechenErbrechen von Blut dies kann wie dunkler Kaffeesatz im Erbrochenen aussehenBlut im Stuhl, der schwarz oder teerartig aussehen kannSchluckbeschwerden oder Schmerzen beim SchluckenBlässe und Schwächegefühl (Anämie)Schmerzen in der BrustMagenschmerzenschwere und/oder anhaltende Durchfälle, da dieses Arzneimittel mit einem leichten Anstieg von infektiösen Durchfallerkrankungen in Verbindung gebracht wirdFalls bei Ihnen ein Hautausschlag auftritt, insbesondere in den der Sonne ausgesetzten Hautbereichen, informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, da Sie die Behandlung mit Pantoprazol elac 20 mg eventuell abbrechen sollten. Vergessen Sie nicht, auch andere gesundheitsschädliche Auswirkungen wie Gelenkschmerzen zu erwähnen.Schwere Hautreaktionen, einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) und Erythema multiforme wurden im Zusammenhang mit der Behandlung mit Pantoprazol berichtet. Brechen Sie die Anwendung von Pantoprazol sofort ab und suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf, wenn Sie eines der in Abschnitt 4 beschriebenen Symptome im Zusammenhang mit diesen schwerwiegenden Hautreaktionen bemerken.

    Eventuell wird Ihr Arzt einige Untersuchungen anordnen.

    Teilen Sie Ihrem Arzt vor einer geplanten Blutuntersuchung mit, dass Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

    Bereits nach einem Behandlungstag mit Pantoprazol elac 20 mg können Ihre Symptome von Säurerückfluss und Sodbrennen gelindert werden, aber dieses Arzneimittel muss keine sofortige Erleichterung bringen. Sie sollten es nicht zur Vorbeugung einnehmen.

    Wenn Sie über längere Zeit an wiederholtem Sodbrennen oder Verdauungsstörungen leiden, denken Sie daran, regelmäßig Ihren Arzt aufzusuchen.

    Kinder und Jugendliche:
    Pantoprazol elac 20 mg sollte nicht von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren eingenommen werden, da für diese jüngere Altersgruppe nur mangelnde Informationen zur Sicherheit vorliegen.

    Einnahme von Pantoprazol elac 20 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln:
    Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

    Pantoprazol elac 20 mg kann die Wirksamkeit anderer Arzneimittel beeinflussen. Dies betrifft insbesondere Arzneimittel, die einen der folgenden Wirkstoffe enthalten:
    HIV-Proteasehemmer wie Atazanavir (zur Behandlung einer HIV-Infektion). Wenn Sie HIV-Proteasehemmer einnehmen, dürfen Sie Pantoprazol elac 20 mg nicht anwenden. Siehe Pantoprazol elac 20 mg darf nicht eingenommen werden.Ketoconazol (angewendet bei Pilzinfektionen)Warfarin oder Phenprocoumon (angewendet zur Blutverdünnung und zur Vorbeugung von Gerinnseln). Möglicherweise sind zusätzliche Blutuntersuchungen erforderlich.Methotrexat (angewendet zur Behandlung von rheumatoider Arthritis, Psoriasis und Krebs) - falls Sie Methotrexat einnehmen, wird Ihr Arzt möglicherweise die Behandlung mit Pantoprazol elac 20 mg vorübergehend beenden, da Pantoprazol den Blutspiegel von Methotrexat erhöhen kann.

    Nehmen Sie Pantoprazol elac 20 mg nicht zusammen mit anderen Arzneimitteln ein, die die Magensäuremenge reduzieren, wie andere Protonenpumpenhemmer (Omeprazol, Lansoprazol oder Rabeprazol) oder einem H2-Antagonisten (z.B. Ranitidin, Famotidin).

    Sollte es jedoch erforderlich sein, dürfen Sie Pantoprazol elac 20 mg zusammen mit Antacida (z. B. Magaldrat, Alginsäure, Natriumbicarbonat, Aluminiumhydroxid, ^M Magnesiumcarbonat oder Kombinationen davon) einnehmen.

    Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Pantoprazol elac 20 mg einnehmen, wenn bei Ihnen eine spezifische Urinuntersuchung (auf THC Tetrahydrocannabinol) durchgeführt werden soll.

    Schwangerschaft und Stillzeit:
    Sie dürfen dieses Arzneimittel nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder stillen.

    Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

    Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
    Wenn Nebenwirkungen wie Schwindel oder Sehstörungen auftreten, sollten Sie kein Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen.

    Pantoprazol elac 20 mg enthält Maltitol:
    Bitte nehmen Sie Pantoprazol elac 20 mg erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

    Pantoprazol elac 20 mg enthält Natrium:
    Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d.h., es ist nahezu natriumfrei.

    3. WIE IST PANTOPRAZOL ELAC 20 MG EINZUNEHMEN?

    Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

    Die empfohlene Dosis beträgt eine Tablette täglich. Überschreiten Sie diese empfohlene Tagesdosis von 20 mg Pantoprazol nicht.

    Nehmen Sie dieses Arzneimittel über mindestens 2 - 3 aufeinanderfolgende Tage ein. Beenden Sie die Einnahme von Pantoprazol elac 20 mg, wenn Sie vollständig beschwerdefrei sind. Bereits nach einem Behandlungstag mit Pantoprazol elac 20 mg können Ihre Symptome von saurem Aufstoßen und Sodbrennen gelindert werden, dieses Arzneimittel muss aber keine sofortige Erleichterung bringen.

    Wenn Sie nach 2 Wochen dauerhafter Anwendung dieses Arzneimittels keine Besserung der Beschwerden feststellen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

    Nehmen Sie Pantoprazol elac 20 mg nicht länger als 4 Wochen ein, ohne Ihren Arzt aufzusuchen.

    Nehmen Sie die Tablette täglich zur gleichen Zeit vor einer Mahlzeit ein. Schlucken Sie die Tablette unzerkaut mit etwas Wasser herunter. Zerbeißen oder zerbrechen Sie die Tablette nicht.

    Wenn Sie eine größere Menge von Pantoprazol elac 20 mg eingenommen haben, als Sie sollten:
    Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie größere Mengen als die empfohlene Dosierung eingenommen haben. Wenn möglich, nehmen Sie das Arzneimittel und diese Gebrauchsinformation mit.

    Wenn Sie die Einnahme von Pantoprazol elac 20 mg vergessen haben:
    Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie einfach zum nächsten Einnahmezeitpunkt Ihre normale Dosis ein.

    Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

    Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

    Informieren Sie sofort Ihren Arzt, oder wenden Sie sich an die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses, wenn eine der folgenden schweren Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt. Nehmen Sie keine weiteren Tabletten ein und nehmen Sie diese Packungsbeilage und/oder die Tabletten mit.

    Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen (selten: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen):
    Überempfindlichkeitsreaktionen, sogenannte anaphylaktische Reaktionen, anaphylaktischer Schock und Angioödem. Typische Symptome sind: Schwellung von Gesicht, Lippen, Mund, Zunge und/oder Kehle, was möglicherweise zu Schluck- oder Atembeschwerden führt Quaddeln (Nesselsucht) starker Schwindel mit sehr schnellem Herzschlag und starken Schweißausbrüchen.

    Schwere Hautreaktionen (Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
    Sie bemerken möglicherweise eine oder mehrere der folgenden Reaktionen: Hautausschlag mit Schwellungen, Blasenbildung oder Schuppung der Haut, Hauterosionen und leichten Blutungen an Augen, Nase, Mund oder Genitalien und schneller Verschlechterung des Allgemeinzustands oder Hautausschlag insbesondere der Hautpartien, die der Sonne ausgesetzt waren. Es können bei Ihnen auch Gelenkschmerzen oder grippeähnliche Symptome, Fieber, geschwollene Drüsen (z.B. in der Achselhöhle) auftreten und Blutuntersuchungen können Veränderungen bei bestimmten weißen Blutkörperchen oder Leberenzymen ergeben.

    rötliche, nicht erhabene, zielscheibenartige oder kreisrunde Flecken am Rumpf, oft mit mittiger Blasenbildung, Ablösen der Haut, Geschwüre in Mund, Rachen und Nase sowie an den Genitalien und Augen. Diesen schwerwiegenden Hautausschlägen können Fieber und grippeähnliche Symptome vorausgehen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse).großflächiger Hautausschlag, hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten (DRESS oder Arzneimittel-Überempfindlichkeitssyndrom).

    Andere schwere Reaktionen (Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
    Gelbfärbung der Haut und der Augen (aufgrund einer schweren Leberschädigung) oder Fieber, Hautausschlag und Nierenvergrößerung, manchmal mit Schmerzen beim Wasserlassen und Schmerzen im unteren Rückenbereich (schwere Nierenentzündung), die zu Nierenversagen führen kann.

    Weitere Nebenwirkungen beinhalten:

    Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
    Gutartige Magenpolypen.

    Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
    Kopfschmerzen, Schwindel, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Verstopfung, Mundtrockenheit, Schmerzen und Beschwerden im Oberbauch, Hautausschlag oder Nesselsucht, Juckreiz, Schwächegefühl, Erschöpfungsgefühl oder allgemeines Unwohlsein, Schlafstörungen, Anstieg der Leberenzyme im Bluttest, Hüft-, Handgelenks- oder Wirbelsäulenbrüche.

    Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen):
    Störung oder komplettes Fehlen der Geschmackswahrnehmung, Sehstörungen wie verschwommene Sicht, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Gewichtsschwankungen, erhöhte Körpertemperatur, Schwellungen an den Gliedmaßen, Depressionen, erhöhte Bilirubin- und Fettwerte im Blut (nachweisbar in Bluttests), Vergrößerung der männlichen Brust, hohes Fieber und eine starke Abnahme der zirkulierenden, granularen weißen Blutkörperchen (in Bluttests gesehen).

    Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen):
    Desorientiertheit Abnahme der Anzahl der Blutplättchen, was möglicherweise eine stärkere Neigung zu Blutungen und blauen Flecken bewirkt Abnahme der Anzahl weißer Blutkörperchen, was möglicherweise zu häufigerem Auftreten von Infektionen führt gleichzeitige abnormale Abnahme der Anzahl roter und weißer Blutkörperchen als auch der Blutplättchen (in Bluttests gesehen).

    Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar): Halluzinationen, Verwirrung (besonders bei Patienten, in deren Krankheitsgeschichte diese Symptome bereits aufgetreten sind) Abnahme des Natrium-, Magnesium-, Kalzium- oder Kaliumspiegels im Blut (siehe Abschnitt 2) Ausschlag, eventuell verbunden mit Schmerzen in den Gelenken Gefühl von Kribbeln, Prickeln, Ameisenlaufen, Brennen oder Taubheit Lichtempfindlichkeit Dickdarmentzündung, die einen persistenten wässrigen Durchfall verursacht.

    Entölte Phospholipide aus Sojabohnen können allergische Reaktionen hervorrufen.

    Meldung von Nebenwirkungen:
    Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

    5. WIE IST PANTOPRAZOL ELAC 20 MG AUFZUBEWAHREN?

    Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

    Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach verwendbar bis: bzw. verw. bis: angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

    Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

    Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z.B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter: www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

    6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN.

    Was Pantoprazol elac 20 mg enthält:

    Der Wirkstoff ist:
    Pantoprazol.

    Jede magensaftresistente Tablette enthält 20 mg Pantoprazol (als Natrium-Sesquihydrat).

    Die sonstigen Bestandteile sind:

    Tablettenkern:
    Maltitol (E965), Crospovidon Typ B, Carmellose-Natrium, Natriumcarbonat (E500), Calciumstearat (Ph. Eur.).

    Tablettenüberzug:
    Poly(vinylalkohol), Talkum (E553b), Titandioxid (E171), Macrogol 3350, entölte Phospholipide aus Sojabohnen (E322), Eisen(III)-hydroxidoxid x H2O (E172), Natriumcarbonat (E500), Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer (1:1), Triethylcitrat (E1505).

    Wie Pantoprazol elac 20 mg aussieht und Inhalt der Packung:
    Pantoprazol elac 20 mg sind gelbe, ovale, magensaftresistente Tabletten.

    Pantoprazol elac 20 mg ist in Packungen mit 7 oder 14 magensaftresistenten Tabletten erhältlich.

    Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

    Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:
    mibe GmbH Arzneimittel
    Münchener Straße 15
    06796 Brehna
    Telefon: 034954/247-0
    Telefax: 034954/247-100

    Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Oktober 2023.

    Quelle: Angaben der Packungsbeilage
    Stand: 06/2026

    • Packungsgröße: 14 St
    • Darreichungsform: Tabletten
    • Inhaltsstoffe: Anwendungsgebiete: Zur kurzzeitigen Behandlung von Reflux-Symptomen (z.B. Sodbrennen, saures Aufstoßen) bei Erwachsenen. Warnhinweis: Enthält Maltitol.